07.04.2008 Panic Cell & Ill Nino im Logo
scrow:
Hallo liebe Leute.
Heute endlich das Review zum montäglichen Konzert. Es spielten Panic Cell, und als Hauptact Ill Nino. Die Streitkräfte des Abends bestanden dieses mal aus Stobo, Daria und mir – scrow. Ursprünglich waren Thats Right Bob, Freunde von mir, als lokaler Support und Vorband angekündigt. Diese fielen aber leider aus. Den Grund hierfür kenne ich leider noch nicht. Dementsprechend war meine Grundstimmung schon leicht angekratzt. Das Logo selbst war prall gefüllt, obwohl nicht ausverkauft. Wer das Logo aber kennt, weiß, dass die niedrige Decke nach gewisser Zeit zwangsläufig zu tropfen beginnt. Zudem ist das Volumen des Raumes nicht das größte – daher: wenig Sauerstoff.
Die Vorband Panic Cell
spielte ihr Programm souverän ein. Aus Trash Talk mit dem Publikum wurde klar, dass sie quasi niemand kannte. Eine US-Amerikanische Trümmerkombo, die noch keinen Wiki-Eintrag ihr eigen nennt, und deren Homepage nur auf eine MySpace Seite weiterleitet. Und die sollen mir die Bob’s ersetzen?… naja. Nun, genug der Einleitung. Die Stimmung anzuheizen fiel den Jungs eher schwer. Erst im ~ fünften Stück bekamen sie das hin, was ich hier als bewegte Menge beschreiben will. Die gehörte Musik war keineswegs schlecht, aber bewegte meine Stimmung eher wenig. Treibender Sound, ein Schlagwerker (der ein wenig an Flake erinnerte) höherer Güte und ein Fleischberg von Frontmann. Ein Berg von Kerl, der dort am Mikro stand und…. trällerte. Meine Güte, warum konnte er nicht ein wenig shouten oder growlen… Nun, er hat sein Programm großteils gesunden, und mit amerikanisiertem Trash Talk untermalt. Meinen Geschmack traf es leider nicht.

Nun zum Hauptact des Abends: Ill Nino.
Zunächst eine kurze Bandvorstellung:
Gegründet 1999, seitdem 4 Alben herausgebracht.
Inhaltliche Besonderheiten: Lateinamerikanische Rhythmen, sowie Einsatz von Percussion- und Akkustikelementen.
Zum Auftritt selbst…
Wer jetzt Lobeshymnen erwartet, sollte lieber weglesen. Auch hier kam bei mir nicht so viel Stimmung auf, wie erhofft. Zunächst ließ uns die Band geraume Zeit auf ihren Auftritt warten, was durchaus an der Stimmung zehrte. Dafür begannen sie mit vollem Einsatz und hatten das allgemeine Fußvolk auf ihrer Seite. Rhythmuseinlagen mit diversen latinoamerikanischen Trommeln gefielen mir persönlich fast am besten ^_^ . Auch wenn einige Trommeln nicht sonderlich gut elektrisch verstärkt waren, und etwas untergingen – das kann eventuell auch etwas an meinem Standort gelegen haben. Muss aber nicht. Auch recht interessant waren einige Coverversionen die gespielt wurden, so entdeckte Stobo beispielsweise einen Slayer-Part (war es ein Intro? … oô’), und der Track während dessen wir den Saal langsam verließen war ein sehr deutliches Maiden Stückel. Ein weiterer, meiner Meinung nach gecoverter Titel war auch Jump the fuck up . Ill Nino Original Tracks wie Liar erkannte selbst ich als Laie..
Zudem war auffällig, dass der Fronter dazu neigte das Publikum zu beleidigen. Uns ist allen klar, dass dies keine böse gemeinten Dinge sind, trotzdem war die Anzahl dieser Shoutouts doch sehr hoch. Nun… die Amerikaner eben.
“Hat der uns grade beleidigt?”
“Hat der uns grade schon wieder beleidigt?”
Insgesamt bekommt der Abend bei mir eine 6,5/10.
Das ist es von meiner Seite auch schon wieder… vielleicht hat unser werter Stobo ja noch wertvolle Informationen hinzuzufügen.
scrow am 10.04.2008
April 11, 2008 um 3:29
hey!
danke für deinen besuch auf meiner seite und es freut mich sehr dass du dir meine seite wirklich angeschaut hast!
naja, die eine oder andere frage (grade die mit 08/15, hehe) wurde mir schonmal beantwortet. meistens sinds aber so gedankenfetzen von mir oder lustige dinge die ich mal aufgeschnappt hab die – wie ich hoffe – den einen oder anderen bisschen ins grübeln und schmunzeln bringen.
ad ill nino: kenne nur 2 lieder und das what comes around ist eines meiner absoluten emotionslieder. schade dass sie live nicht so mitreißend waren..
grüße aus dem auenland (oder dem sonnigen wien), paleica